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Die Kunst der bedürfnisorientierten Elternschaft: Ein Leitfaden

Photo by HappyFam

Heute geht es bei mir um ein Thema, das vielen von uns am Herzen liegt: die bedürfnisorientierte Elternschaft. In einer Welt, die sich ständig verändert und neue Herausforderungen mit sich bringt, ist es wichtiger denn je, ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse unserer Kinder zu entwickeln und gleichzeitig unsere eigenen Bedürfnisse nicht zu vernachlässigen. In diesem Beitrag möchte ich beleuchten, was bedürfnisorientierte Elternschaft wirklich bedeutet, wie man sie im Alltag umsetzt und welche Herausforderungen dabei auftreten können.

Was du in diesem Blogbeitrag erwarten kannst:

Was bedeutet die bedürfnisorientierte Elternschaft?

Eine bedürfnisorientierte Elternschaft ist eine Elternschaft, in der die Bedürfnisse aller Personen gesehen werden und mit der Zeit erfüllt werden. Für mich ist die Gewaltfreie Kommunikation die Sprache einer bedürfnisorientierten Elternschaft, das heißt, es wird beobachtet, was passiert. Gefühle werden gesehen und Bedürfnisse identifiziert. Und dann wird herausgefunden, was getan werden kann, um Bedürfnisse zu erfüllen.

Wie fängst du an, eine bedürfnisorientierte Elternschaft zu leben?

Schritt 1: Sich Wissen aneignen.

Als allererstes empfehle ich, sich ein Grundwissen über Gefühle, Bedürfnisse, Beobachtungen und Strategien anzueignen. Denn ohne dieses Wissen ist es leicht, in Überforderung zu enden. Was heißt das konkret:

  • Wie kann ich Situationen wahrnehmen, ohne dass meine Bewertungen und Interpretationen den Blick einschränken? Hier geht es darum, die beobachtbaren Fakten zu sehen.
  • Zu wissen, was ein Gefühl ist und was nicht ein Gefühl ist. (Ich habe das Gefühl, dass niemand mir zuhört, ist kein Gefühl.)
  • Zu wissen, was ein Bedürfnis ist und was nicht ein Bedürfnis ist. (Ich habe das Bedürfnis nach Süßigkeiten – Kein Bedürfnis) Es ist ein universeller, innerer Zustand, der erfüllt werden darf, um unser Wohlbefinden zu fördern. Es handelt sich um grundlegende menschliche Bedürfnisse, die für das Leben und das Glücklichsein von zentraler Bedeutung sind. Beispiele für solche Bedürfnisse sind Nahrung, Sicherheit, Liebe, Anerkennung, Kreativität, Freiheit und viele andere.
  • Zu wissen, was Strategien sind, wie du die Bedürfnisse erfüllen kannst. Die Strategie ist der spezifische Weg, den eine Person wählt, um ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Es handelt sich dabei um konkrete Handlungen oder Verhaltensweisen, die auf die Erfüllung eines bestimmten Bedürfnisses abzielen. Um ein Bedürfnis zu erfüllen, gibt es viele verschiedene Strategien, die genutzt werden können.
  • Um den Unterschied zwischen Strategie und Bedürfnis deutlich zu machen: Kinder haben ein Bedürfnis nach Spielen. Sie brauchen das Spiel, um sich zu entwickeln. Wie sie dieses Bedürfnis erfüllen, kann variieren. Sie können zum Beispiel im Freien spielen, mit Spielzeug spielen, mit anderen Gegenständen spielen. Kinder haben kein Bedürfnis nach einem bestimmten Spielzeug. Das wäre dann eine Strategie, um ein Bedürfnis zu erfüllen.

 

Schritt 2: Im Generellen

Danach geht es um dich und dein Kind im Generellen. Was brauchst du im Generellen, um dich wohlzufühlen? Hier wirst du vielleicht antworten, dass du Schlaf, Nahrung, Austausch, Selbstbestimmung, Selbstwirksamkeit, Wertschätzung, Liebe, Ruhe, Entspannung, Zuwendung etc. brauchst. Was kannst du tun, um dir diese Bedürfnisse zu erfüllen?

Und was braucht dein Kind im Generellen, um sich wohlzufühlen? Schlaf, Nahrung, Liebe, Spiel und Spaß, Schutz, Sicherheit, Struktur, Orientierung, Nähe, Zuwendung, Ruhe, Selbstbestimmung, Selbstwirksamkeit usw. Was kannst du tun, um diese Bedürfnisse für dein Kind zu erfüllen?

Dann versuchen, den Alltag in der Planung so zu gestalten, dass die Bedürfnisse aller Beteiligten gesehen werden. Das heißt, Aktivitäten dann einplanen, wenn hoffentlich die Ressourcen da sind, und Unterstützung holen, wenn du den Verdacht hast, dass du es brauchen wirst. Schlaf- und Essenszeiten in der Planung dabeihaben. Und immer in Bezug auf das eigene Kind und dich selbst. Denn du kennst dein Kind am besten und weißt, was es braucht.

 

Schritt 3: In der Situation leben

Die bedürfnisorientierte Elternschaft in der Situation leben. Und das ist die allergrößte Herausforderung, denn hier kommen alle Faktoren, die im Tag präsent sind, zusammen. Das Kind ist müde. Du bist müde. Es ist eilig. Jemand ist hungrig. Die Ressourcen sind vorbei. Geschwister streiten sich usw. Was tust du dann? Die Aufgabe ist es, in Verbindung mit deinem Kind zu kommen, sodass ihr zusammen oder du herausfinden kannst, was getan werden kann. Dafür finde ich die 4-Schritte-Methode in der gewaltfreien Kommunikation hilfreich.

  1. Du nimmst wahr, was passiert, so weit es geht, ohne zu bewerten oder zu verurteilen. Denn du möchtest verstehen, was passiert ist, ohne dass deine Interpretationen deinen Blick färben.
  2. Dann findest du heraus, welche Gefühle präsent sind? Wut, Trauer, Frust etc.
  3. Dann schaust du hinter das Gefühl, um zu verstehen, was dein Kind braucht, um sich wohler zu fühlen.
  4. Und als Letztes überlegst du, was du oder dein Kind tun können, um diese Bedürfnisse zu erfüllen. Diesen Prozess kannst du in Kommunikation mit deinem Kind tun und so ihm deine Empathie zeigen und in Verbindung kommen. Oder leise für dich, um deine Empathie für dein Kind zu wecken. Oder du kannst den Prozess auch mit dir selbst tun, um herauszufinden, was du selbst fühlst und brauchst und in Verbindung mit dir selbst kommen.

Das hier hört sich super einfach an. Ist aber in der Realität oft eine Herausforderung. Denn jede Situation ist anders, die Ressourcen sind in jeder Situation unterschiedlich. Verschiedene Bedürfnisse sind unerfüllt. Deshalb ist der Prozess nie wie ein 4-Schritte-Prozess, wie so oft beschrieben, sondern eher wie eine Spirale, die langsam nach vorne geht. Und irgendwann merkst du, dass du in Verbindung mit deinem Kind kommst. Und manchmal reicht das aus. Denn das Einzige, was das Kind gebraucht hat, war, gesehen zu werden und Nähe zu bekommen. Und manchmal gehst du zusammen mit deinem Kind auf eine Lösungssuche, um Handlungswege zu finden, wie ihr vorangehen könnt.

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Das sagen Kursteilnehmer

Franziska
Franziska
Absolute empfehlung!
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Dieser Kurs ist einfach super! Ich kann ihn wirklich nur empfehlen! Ich habe sofort eine Veränderung in meinem eigenen Verhalten und in dem meiner Kinder bemerkt als ich die Hinweise und Inhalte des Kurses umgesetzt habe. Mein Eindruck ist, dass ich seither eine innigere Verbindung zu meinen Kindern habe und sie und ihr Verhalten besser verstehe. Dank Karin und ihrem Kurs sind deshalb bei uns in der Familie Streit, Drohungen und Bestrafungen tatsächlich weniger geworden. Wir sind noch bei weitem nicht da, wo wir gerne wären, aber der erste Schritt ist getan und ich möchte unbedingt weiter daran arbeiten. Auch meinem Mann sind die Veränderungen aufgefallen und wir ziehen jetzt an einem Strang. Die Inhalte des Kurses sind thematisch sehr klug und durchdacht aufeinander aufgebaut. Super finde ich, dass ich weiterhin auf die Inhalte zugreifen kann und den Kurs für mich sogar nochmal wiederholen kann. Nicht zuletzt möchte ich Karin danken, die mit ihrer wirklich tollen, einfühlsamen und zugleich sehr professionellen Art immer erreichbar war bzw. ist und gerade in den Q&As sehr ausführlich auf Fragen der Teilnehmenden geantwortet hat. Ich freue mich, weiterhin Teil der HappyFam-Community zu sein und möchte alle Eltern (sollten sie noch zögern) dazu ermutigen, diesen Kurs zu machen!
Z
Z
Absolute empfehlung!
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absolute empfehlung! sehr vielschichtige informationen wie man mehr leichtigkeit in den alltag bringen kann. einfach anzuwenden und zu merken, auch das karin immer wieder betont nicht zuviel auf einmal zu machen/verändern nimmt unnötigen druck raus. die q&a‘s sind für mich mein highlight gewesen, soviel zeit und liebe in den antworten, fast wie ein einzelcoaching! und das alles in einem paket. ich freue mich weiter mit dir in verbindung zu bleiben 😉
Aileen
Aileen
Es lohnt sich wirklich!
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Ich habe lange überlegt, ob ich mir diesen Kurs wirklich leisten kann. Nach einigen schwierigen Tagen mit meinen Kids (2 und 3) habe ich es dann doch gewagt. Voller Euphorie habe ich gestartet. Leider wurden meine Kinder und ich direkt in Woche 1 des Kurses krank, was zu einem Stop für mehrere Wochen führte. Da in Modul 1 für mich persönlich nicht so viele neue Erkenntnisse zu finden waren, habe ich es dann ein bisschen schleifen lassen. Als ich mich dazu durchgedrungen hatte, trotz anstrengendem Alltag mit dem Kurs fortzufahren, wurde meine Mühe belohnt. Mein persönlicher "Durchbruch" kam in Modul 3. Unfassbar, dass mir solche Erkenntnisse trotz Studieren etlicher Mami-Blogs noch nie vorher aufgezeigt wurden. Für die Mamas und Papas, die noch zögern, kann ich ruhigen Gewissens sagen: Nehmt das Geld in die Hand! Nicht nur für eure Kinder (das war mein Antrieb), sondern vor allem für euch selbst. Es lohnt sich wirklich!
Sara
Sara
Toller Kurs der sein Geld echt wert ist.
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Toller Kurs, der sein Geld echt wert ist. Bei Beginn direkt erste Veränderungen gespürt, verstehe meine Kinder und mich viel besser. Mein größter Aha Moment: schlechte und unangenehme Gefühle dürfen sein. Ich begleite meine Kinder jetzt dabei und es fühlt sich so viel besser an als dagegen anzukämpfen. Mir hat der Kurs wirklich geholfen und meine Erwartungen übertroffen. Danke
Sara
Sara
Vieles fühlt sich leichter an
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Ich habe lange überlegt, ob ich den Kurs machen soll - letztendlich habe ich ihn mir selbst zum Geburtstag geschenkt, weil es mir einfach so wichtig war, noch mehr über die bedürfnisorientierte Elternschaft zu erfahren, die ich ja leben möchte und Impulse für verschiedene Situationen zu erhalten. Es war auf jeden Fall eine super Entscheidung und der Kurs sowie die angenehme Begleitung durch Karin haben mir schon viel weitergeholfen. Vieles fühlt sich leichter an und ich kann den Kurs wirklich nur weiterempfehlen 🙂
Nicole
Nicole
Ich kann den Kurs total empfehlen
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Ich kann den Kurs total empfehlen, man kann ihn flexibel durch gehen und hat eine ganz liebe Ansprechpartnerin, die man alles Fragen kann und wirklich schnell antwortet. Obwohl ich den Kurs noch nicht ganz fertig abgeschlossen habe, konnte ich schon sehr viel mit nehmen und man kann viel schneller erkennen was das Kind in verschiedenen Situationen brauch. Bin froh das ich den Kurs gebucht habe und immer wieder rein schauen kann.
Sonja
Sonja
Ich kann diesen Kurs von Herzen jeder Mama und/oder jedem Papa empfehlen.
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Ich kann diesen Kurs von Herzen jeder Mama und/oder jedem Papa empfehlen. Da jeder sich diesen selbständig durcharbeiten kann, passt er sich jedem an und ist für jeden geeignet und machbar. Es ist alles gut strukturiert und einfach erklärt. Auch auf Fragen antwortet Karin professionell und hilft bei Problemen. Durch den Kurs wurde mir einiges viel klarer und unser Familienleben wird immer harmonischer. (Wir sind noch nicht da wo wir hin wollen, aber wir dürfen noch mehr in die Praxis umsetzen). Ich bin mir sicher, dass unsere Kinder von diesem Kurs heute schon viel profitiert haben und weiterhin noch sehr viel profitieren können. Danke Karin! Ich bin so froh, habe ich mich für diesen Kurs entschieden...
Semra
Semra
Es hilft einem die Sicht des Kindes zu verstehen und man kann besser handeln.
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Ich kann diesen Kurs nur weiterempfehlen. Obwohl ich noch nicht fertig bin mit dem Kurs hat es mir schon gezeigt wie ich besser auf die Bedürfnisse meiner Tochter eingehen kann. Es hilft einem die Sicht des Kindes zu verstehen und man kann besser handeln. Es gibt auch Bücher zu dem Kurs, was ich ganz toll finde weil man es auch mal eben nachschlagen kann und einfach flexibel ist. Super finde ich auch, dass ich immer Zugriff auf diesen Kurs habe und meine Frage jederzeit beantwortet werden. Karin ist super zuvorkommend und total freundlich. Ich bin froh dass ich auf ihre Seite gelangt bin und bedanke mich ganz herzlich bei ihr!
Anja
Anja
Super finde ich, dass es Bücher, Videos und Audios gibt.
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Wir haben nur eine Komponente am Anfang geändert und schon war es in einigen Situationen viel leichter. Es ist und bleibt ein Prozess von vielen kleinen Schritten und Veränderungen die zu mehr Gelassenheit und Leichtigkeit mit unseren Kindern führen, man ändert sein Bewusstsein. Super finde ich, dass es Bücher, Videos und Audios gibt. So kann wirklich immer zwischendurch gehört, gelesen oder geschaut werden. Der Inhalt ist leicht zugänglich und prägnant gehalten. Vielen Dank
Jasmin
Jasmin
Ich habe gelernt, es aus den Augen eines Kindes zu sehen.
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Der Kurs hat mir gut gefallen und ich bin noch längst nicht fertig alles immer so umzusetzen. Ich habe gelernt, es aus den Augen eines Kindes zu sehen. Ich durfte viele Fragen stellen und habe immer ausführliche Antworten bekommen, vielen Dank dafür, liebe Karin.
Sarah
Sarah
Ich bin so glücklich, dass ich ihn gefunden habe.
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Aufgrund des starken Altersunterschiedes zwischen meinem Mann und mir haben wir sehr unterschiedliche Erziehungsstile. Mein Ziel war es, die Bedürfnisse meiner Kinder besser zu erkennen und zu verstehen, um dann meinen Mann in einen weniger autoritären Stil zu begleiten. Ich habe den Kurs in meinem eigenen Tempo absolviert bzw. bin immer noch dabei und bin so glücklich, dass ich ihn gefunden habe. In Kombination mit den Eltern Cards kommen wir inzwischen so viel besser zurecht. Liebe Karin, ich bin dir so dankbar. Mach weiter so!!!
Lesley-Anne
Lesley-Anne
Riesen Pluspunkt ist die Flexibilität!
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Ich kann den Kurs wirklich empfehlen! Riesen Pluspunkt ist die Flexibilität. Ich muss keinen starren Terminen folgen, sondern kann alles in meinem Tempo erledigen. Auch, dass man einen Ansprechpartner hat ist sehr schön und Fragen werden immer zügig beantwortet. Ich habe den Kurs noch nicht abgeschlossen, aber ich habe trotzdem schon sehr viel mitgenommen und freue mich darauf ihn abzuschließen. Man erkennt Situationen und Fehler seinerseits viel schneller und kann daran etwas ändern. Wirklich Top👍
Jessica
Jessica
Eigentlich sollten wirklich alle Eltern so einen Kurs machen
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Ich kann den Kurs zu 100% empfehlen. Er ist super aufgebaut und man kann den Kurs für sich flexibel planen. Die Übungen dazu sind toll & durchdacht und man kann nicht nur theoretisch erkennen was man besser /anders machen kann, sondern auch gleich praktisch üben. Ich habe selber sehr von diesem Kurs profitiert und viele Dinge erkannt die mir gar nicht so bewusst waren davor. Für mich hat sich meine Elternschaft dadurch transformiert und die Bindung zu meinen Kindern ist noch besser geworden. Riesenlob -ein wirklicher Top Kurs, der die Augen öffnet und einfach super hilfreich ist!!! Eigentlich sollten wirklich alle Eltern so einen Kurs machen…Toll!!! Weiter so!!
Jacqueline
Jacqueline
Der Kurs hilft einige Blickwinkel zu verändern und neue Ansätze zu lernen
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Liebe Karin, vielen Dank für den tollen Kurs. Ich finde es prima den Kurs sowohl online als auch mit den lernbüchern machen zu können. So kann man wirklich immer wieder und völlig flexibel den Kurs bearbeiten. Fragen werden beantwortet. Der Kurs hilft einige Blickwinkel zu verändern und neue Ansätze zu lernen. Man reflektiert sich auch selbst sehr. Außerdem ist der Kurs sehr liebevoll gestaltet. Karin ist super angenehm und erklärt gut. Prima Kurs, danke!
Amanda
Amanda
Ich bin sehr begeistert von dem Kurs 🤩
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Ich bin sehr begeistert von dem Kurs 🤩 Leider bin ich noch nicht komplett durch aber durch den Aufbau und die tollen Module kann ich immer schrittweise nach meinem Tempo den Kurs machen und habe dadurch viel gelernt. Durch die Fragen der anderen Teilnehmer habe ich auch schon viel mitnehmen können und finde den Kurs einfach wirklich empfehlenswert ❤️
Jessica
Jessica
Am besten finde ich dass sogar persönliche Fragen während dem Kurs beantwortet werden.
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Mir hat der Kurs wirklich sehr gut gefallen. Er ist gut strukturiert und die Erklärungen sind einfach und schlüssig. Am besten finde ich dass sogar persönliche Fragen während dem Kurs beantwortet werden, da konnte ich für mich sehr viel mitnehmen. Ein weiteres Plus ist dass man die Module lesen, hören und sehen kann, je nachdem was gerade am besten passt. Auch der lebenslange Zugriff ist für mich ein riesen Plus, so kann man auch nach dem Kurs von dem Austausch profitieren. Dazu kommt noch Karin mit ihrer unheimlich sympathischen Art. Also ich kann den Kurs wirklich jedem empfehlen!
Caroline
Caroline
Das Übungsbuch lädt dazu ein, sich intensiv mit seinen Problemen auseinanderzusetzen
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Danke Karin für diesen wertvollen Kurs, der uns sehr sehr viel Input und Wissen vermittelt hat. Dass ich in meinem eigenen Tempo \"lernen\" kann und zwischen Videos und einem Kursbuch wählen kann, ist für mich ein großer Pluspunkt. Auch das Übungsbuch lädt dazu ein, sich intensiv mit seinen Problemen auseinanderzusetzen. Danke für die Möglichkeit, dir 1:1 Fragen stellen zu können, die du immer sehr ausführlich und beruhigend beantwortet hast. Ich fühlte mich beim Lesen der Antworten immer Ernst genommen und verstanden.
Daria
Daria
Ich erlebte und erlebe so viele Aha-Momente seit ich mit deinen Unterlagen arbeite.
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Liebe Karin Ich bin sehr dankbar und froh, dass ich die Möglichkeit wahrnehmen durfte an deinem Kurs teilzunehmen. Ich erlebte und erlebe so viele Aha-Momente seit ich mit deinen Unterlagen arbeite und nehme alles noch bewusster wahr. Die Kursbücher sind mit viel Liebe gestaltet super übersichtlich und toll zum immer wieder anschauen und nachlesen. Die Videos und der ganze Aufbau des Kurses sind sehr professionell und man spürt das alles von Herzen kommt. Auch dass du alle Fragen so kompetent beantwortest finde ich mega toll! Ich kann den Kurs nur weiterempfehlen! Einfach so toll und eine Bereicherung für alle die ihn umsetzen. Vielen herzlichen Dank für deine Arbeit und dein Engagement.
Cindy-Amelie
Cindy-Amelie
Der Kurs hat mir sehr geholfen mein Kind besser zu verstehen
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Der Kurs hat mir sehr geholfen mein Kind besser zu verstehen und gelassener an Situationen heranzutreten. Er ist sehr hilfreich auch im Nachhinein man kann ja immer wieder nachlesen. Fragen werden schnell beantwortet.
Margit
Margit
Der Kurs ist sehr ausführlich und nachvollziehbar aufgebaut.
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Der Kurs ist sehr ausführlich und nachvollziehbar aufgebaut. Leider bin ich bisher aus persönlichen Gründen nicht so weit gekommen wie ich es gerne wäre. Meine gestellte Frage wurde schnell beantwortet. Die Antwort ist Lösungsorientiert und einfach umzusetzen.
Rebecca
Rebecca
"Aha-Erlebnis" und eine sortige Verbesserung im Familienalltag!
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Lieber Happyfam-Team, mir hat der Kurs wirklich sehr gut gefallen. Es war alles sper verständlich erklärt und ich konnte es sofort in meinen Alltag umsetzten. Oft hatte ich auch ein sofortiger "Aha-Erlebnis" und eine sortige Verbesserung im Familienalltag! Ich kann den Kurs wirklich jedem ans Herz legen, der eine Erziehung auf Augenhöhe möchte und nicht immer mit Drohungen und Verboten handhaben möchte. Danke dafür! Liebe Grüße Rebecca
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Welche Vor- und Nachteile bringt eine bedürfnisorientierte Elternschaft mit sich?

Vorteile:

Die bedürfnisorientierte Elternschaft hat riesige Vorteile, wenn sie so eingesetzt wird, wie sie gedacht ist. Nämlich, dass die Bedürfnisse aller Beteiligten gesehen werden und mit der Zeit erfüllt werden.

  • Die Beziehung zwischen Kind und Eltern basiert auf Verständnis und Freiwilligkeit. a. Kommunikation, um zu verstehen und verstanden zu werden. b. Kooperation auf freiwilliger Basis.
  • Das Kind darf sich in seinem eigenen Tempo entwickeln. Die Eltern begleiten unterstützend.
  • Verständnis dafür, dass auch andere Menschen Bedürfnisse haben. Wenn das Kind sieht, dass die Eltern sich um ihre Bedürfnisse kümmern und die Eltern dies offen und empathisch ansprechen, bekommt das Kind ein besseres Verständnis dafür, dass auch Mama und Papa Bedürfnisse und persönliche Grenzen haben.
  • Gleichwürdigkeit in der Elternschaft. Jede Person in der Familie wird gesehen und es wird darauf geachtet, dass niemand zu kurz kommt. Es geht nicht nur um das Kind. Auch die Eltern dürfen existieren und sich um ihre Bedürfnisse kümmern. Nur so können sie in Balance bleiben und sich liebevoll um ihre Kinder kümmern.
  • In einer bedürfnisorientierten Erziehung wird bewusst auf machtausübende Erziehungsmethoden wie Belohnung, Bestrafung, Ignoranz, Schreien, Gewalt, Drohungen und Dominanz verzichtet.
  • Die Bedürfnisorientierung fördert eine starke Bindung zum Kind. Das Bedürfnis nach Bindung ist ein grundlegendes Bedürfnis des Kindes.
  • Das positive Selbstbild des Kindes wird gefördert. Bedürfnisorientierte Elternschaft unterstützt das positive Selbstbild des Kindes. Ein positives Selbstbild entsteht durch gesundes Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen. Ein positives Selbstbild begleitet das Kind ein Leben lang und trägt zu Selbstsicherheit, Glück und Zufriedenheit bei.
  • Das Selbstwertgefühl des Kindes wird gefördert, da es in seinen Bedürfnissen gesehen wird und sich wertvoll fühlt.

Nachteile:

  • Eltern, die gerade mit der bedürfnisorientierten Elternschaft beginnen, fühlen sich oft unsicher, wie sie sich verhalten können. Dürfen sie überhaupt noch Nein zum Kind sagen? Wie viel können sie ihre eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund setzen? Tun sie genug für die Bedürfnisse der Kinder? Usw.
  • Es ist leicht, in eine Überforderung zu kommen, wenn versucht wird, alle Bedürfnisse gleichzeitig oder in kurzer Zeit zu erfüllen.
  • Es kann sehr schwer sein herauszufinden, welches Bedürfnis hinter einem Verhalten verborgen ist.

5 Dinge in einer bedürfnisorientierten Elternschaft zu vermeiden:

1. Mit Hilfe von Druck, Strafe oder Bestechung dem Kind zu kooperieren zu bekommen.

Dabei werden nicht auf die Bedürfnisse des Kindes geachtet. Eltern nutzen ihre Macht aus und zwingen das Kind zu Gehorsamkeit. Strafen führen dazu, dass das Kind Angst bekommt und handelt, um Strafen zu vermeiden. Druck kann zu selbem Ergebnis führen und dazu, dass das Kind Widerwille zeigt. Bestechung schadet der inneren Motivation.

 

2. Immer so zu handeln, als sind die Bedürfnisse des Kindes wichtiger als die der Eltern!

Die Bedürfnisse der Kinder und die der Eltern sind generell gleich wichtig. In der Realität sieht es so aus, dass das Bedürfnis, das gerade am dringendsten ist, auch als erstes erfüllt wird. Wenn ein Elternteil das Bedürfnis hat, sich zu entleeren, dann ist dieses Bedürfnis wichtiger als das Bedürfnis des Kindes zu spielen. Oder wenn ein Baby ein unerfülltes Bedürfnis nach Essen oder Nähe hat, dann ist dieses Bedürfnis wichtiger als das Bedürfnis des Elternteils nach Austausch mit einer Freundin. Es gibt also eine Bedürfnishierarchie, die wahrgenommen werden sollte. Diese Bedürfnishierarchie verändert sich von Situation zu Situation.

 

3. Immer zu versuchen, Bedürfnisse sofort zu erfüllen!

Nein, Bedürfnisse müssen nicht sofort gestillt werden. Auch hier gilt es zu sehen, was in der Bedürfnishierarchie priorisiert werden soll. Bedürfnisse sollen wahrgenommen werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie sofort gestillt werden müssen. Am besten zeigt der Elternteil dem Kind, dass er das Bedürfnis wahrgenommen hat und erklärt, was als nächstes passiert. Beispiel: “Ich sehe, dass du gerade mit mir spielen möchtest. Ich möchte auch gerne mit dir spielen. Gleichzeitig bin ich gerade sehr müde und brauche zuerst 10 Minuten Pause. Danach werde ich mit dir spielen.”

 

4. Keine Grenzen zu zeigen.

Natürlich gibt es Grenzen in der bedürfnisorientierten Erziehung. Diese Grenzen sind persönliche innere Grenzen des Kindes, persönliche innere Grenzen des Elternteils und persönliche innere Grenzen anderer Personen in der Nähe und materielle Grenzen und natürliche Grenzen. Eine bedürfnisorientierte Elternschaft klappt nur gut, wenn sie authentisch gelebt wird, und das heißt auch die Grenzen zu zeigen. Worauf verzichtet wird, sind künstliche Grenzen, die nicht dazu dienen ein Bedürfnis zu erfüllen. Wie zum Beispiel: Du darfst das nicht machen, weil man tut so etwas nicht. In einer bedürfnisorientierten Elternschaft vermittelst du die Grenze in dem, dass du dein Bedürfnis als Grund sagst, z.B. “Bleib auf dem Boden. Im Regal zu klettern ist gefährlich. Ich mache mir Sorgen, mir ist es wichtig, dass du in Sicherheit bist. Deshalb bleibst du auf dem Boden.”

 

5. Zu denken, dass nur die Mama die Bedürfnisse des Kindes erfüllen kann!

Nein, das stimmt auch nicht. Bedürfnisse können von allen Bezugspersonen des Kindes erfüllt werden. Vermutlich hat das Kind eine bevorzugte Bezugsperson und möchte diese beim Einschlafen, für Trost und in anderen besonderen Situationen in der Nähe haben. Diese Person kann die Mama sein, muss es aber nicht. Und falls die Mama den Eindruck hat, dass sie gerade nicht in der Lage ist, sich um das Kind zu kümmern, sollte eine andere Bezugsperson die Aufgabe übernehmen. Das ist besser, als wenn die Mama einen Wutanfall bekommt, wenn sie das Kind ins Bett bringt. Das Kind wird sich auch bei anderen nahen Bezugspersonen sicher und liebevoll aufgehoben fühlen.

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Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass eine bedürfnisorientierte Elternschaft eine bereichernde, jedoch auch herausfordernde Reise darstellt. Sie erfordert ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse aller Familienmitglieder, einschließlich der eigenen, und eine konstante Bereitschaft zur Reflexion und Anpassung. Die Verwendung gewaltfreier Kommunikation und die bewusste Anerkennung und Priorisierung von Bedürfnissen fördern eine Atmosphäre des Verständnisses und der Kooperation. Während dieser Prozess Zeit und Geduld erfordert, sind die Vorteile – eine starke, auf Vertrauen basierende Beziehung und das Wohl aller Familienmitglieder – unermesslich wertvoll.

Es ist wichtig zu betonen, dass bedürfnisorientierte Elternschaft nicht bedeutet, ständig perfekt zu sein oder alle Bedürfnisse sofort zu erfüllen. Stattdessen geht es um das Streben nach einem Gleichgewicht, das Respekt für die individuellen Grenzen und die Förderung der persönlichen Entwicklung jedes Einzelnen einschließt. Indem wir bewusst auf machtausübende Erziehungsmethoden verzichten, fördern wir ein positives Selbstbild und Selbstwertgefühl bei unseren Kindern, das ihnen ihr Leben lang zugutekommen wird. Bedürfnisorientierte Elternschaft ist somit eine Investition in die Zukunft unserer Kinder und in die Qualität der Beziehung, die wir mit ihnen aufbauen.

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